Im Wandel der Zeit

Ich war und bin stets ein Fan von Kleidung und Auftreten gewesen, was zu meinem Minimalismus passt. Das bedeutet keine Offprints, keine laute Kleidung nur gediegenes Grau, Schwarz, Weiß und Jeans oder Chino.

In letzter Zeit merke ich eine Veränderung. Das hat auch mit meinem Geburtstag und dem letzten Sparziergang zu tun. Ich möchte mehr Farbe in meinem Leben, mehr Auffälligkeit und extrovertierter sein. Es gibt coole Kleidung und wer mich kennt, der weiß, dass ich Vans als meine Lieblingsmarke sehe. Ich besitze hier einiges von und trage es gern.

Dennoch ist es Zeit für mich, für einen Wandel. Ich war nie großer Anhänger von Adidas, Puma oder Nike. Aber irgendwas sagt mir im Inneren, ändere was. Ich habe mir gerade ein paar Nike Schuhe gekauft und spielte bei der Auswahl schon mit der Kleidung, die hiermit kombiniert werden kann. Wir leben in einer Zeit, wo man als bunter Vogel nicht mehr schräg angesehen wird. Zu viele Menschen verfahren nach dem Standard und brechen selten aus.

Anfang und Mitte der Dreißiger habe ich beschlossen, Bart und dann Vollbart zu tragen. Bis heute hat sich das nicht verändert, außer dass dieser immer grauer wird. Man könnte meinen, der Lack ist ab. Mir gefällt das, dass es nicht mehr Standard ist. Beim Barbier habe ich erst gemerkt, dass man aus seinem Ich mehr machen kann. Es muss aber auch ein Schritt dafür getan werden.

Seit vielen Jahren lebe ich in einem Stadium, wo mein Kopf nicht so funktioniert, wie er es sollte. Mir hat dies immer zu schaffen gemacht, aber auch das ist anders geworden. Innerlich fühle ich, dass die Typenveränderung mir auch hier guttun wird. Zu Abrundung, warte ich auf meinen Optiker, bis dieser mir das Go für die neue Brille gibt. Komischerweise habe ich hier auch ein anderes Modell gewählt. Es bleibt zwar bei Ray-Ban, aber sie ist braun und etwas auffälliger als das Schwarz, was ich bei all den anderen Brillen gewählt habe.

Zitiere ich meine Frau, sagt sie …

Du bist in den Wechseljahren

Das kann ich weder bestätigen noch befürworten. Mir ist es auch egal. So wie ich stets versuche meinen Körper und Geist in Einklang zu halten, kann mir das nur recht sein und wenn es mir hilft umso mehr. Negatives und Positives erleben wir täglich. Mal Berg auf, mal Berg ab. Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen ( © Forrest Gump), man weiß nie, was man bekommt und das ist spannend. Hier hatte ich immer Angst vor und wollte alles kontrollieren. Kontrolliert hat mich dann meine Überforderung, dass ich nicht alles kontrollieren kann.

Das habe ich auch durch das Bloggen gelernt. Es spielt keine Rolle, wie lang oder welchen Inhalt mein Gedanke hat. Es ist wichtig, dass ich es bin, der das schreibt. So wie bei diesem Text. Ich bin aufgeregt und leicht überdreht, das mag auch am Kaffee liegen, den ich gerade zügig getrunken habe.

Lassen wir diesen Gedanken einfach mit guten Gefühlen beenden. Ich freue mich auf den Wandel der gerade stattfindet, gleich ob es anderen zusagt oder nicht. Es ist und bleibt mein Selbst.


Dir gefällt was Du gelesen hast oder hast Du Fragen? Wenn Du mit mir in Kontakt treten möchtest, dann schreib mir doch oder folge meinem Blog per RSS-Feed. Ich würde mich freuen.